Tipps und Informationen – Betreuungsrecht in Deutschland

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§ 1 des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar

Das könnte bei der gesetzlichen Betreuung oder Betreuung von Amtswegen nicht der Fall sein. Wie seit Jahren im Fernsehen und von der Presse berichtet wurde, gibt es zahlreiche Beispiele, die besorgniserregend und verstörend sind, was den Umfang mit den zu betreuenden Menschen angeht.

Bestimmen Sie selbst über Ihre Zukunft und schützen Sie sich oder Ihre Familienangehörige durch rechtzeitiges Handeln. Sehen Sie nicht machtlos zu, werden Sie aktiv und gehen dieses ungeliebte Thema an.

Schritt 1:

Setzen Sie einen Vertrauten (Familie, Freundeskreis etc.) als Betreuer ein. Sprechen Sie offen über alles, was Ihre Wünsche betrifft mit allen Beteiligten. Formulare hierzu finden Sie in der Rubrik „Formulare“.

Schritt 2:

Füllen Sie die Patienverfügung/Betreuungsverfügung/Vorsorgevollmacht aus, lassen diese von einem Zeugen oder Arzt gegenzeichnen und ihre Gültigkeit/Ihren Willen bestätigen. Hinterlegen Sie diese entweder beim Amtsgericht, zu Hause und geben Sie der in dieser Vollmacht eingesetzten Person und ihrer Familie/Freunde jeweils eine Kopie.

Schritt 3:

Machen Sie sich jetzt Gedanken über Ihr Testament. Was wollen Sie, was ist Ihnen wichtig? Klären Sie alles und geben auch hiervon der in der Vorsorgevollmacht/ Betreuungsvollmacht eingesetzten Person eine Kopie und Ihrer Familie/Freunden.

Schritt 4:

Sollten Sie meinen, alles hat noch viel Zeit oder sei von mir übertreiben dargestellt; lesen Sie bitte die Berichte von Claus Fussek, Sozialpädagoge, bekannt als Autor und Kritiker der Mißstände in der Pflege. Infos in der Rubrik „Eigene Erfahrung“.

Schritt 5:

Informieren Sie sich, was der Gesetzgeber dazu sagt. Infos in der Rubrik „Links Gesetzgebung“.

Schritt 6:

Alternativ können Sie alles zum Thema Betreuung mit einem Notar Ihrer Wahl besprechen und dort hinterlegen (gegen Honorarzahlung).

Erfahrungsberichte eines Betroffenen in Kurzform

Wenn Sie einen gesetzl. Betreuer bekommen, kann (selber mehrfach erlebt) folgendes passieren:

  • Verbot des Ausgangs mit dem Betreuenden
  • Verlust des Kontaktes mit dem Betreuenden
  • Taschenkontrolle in der Heim-Unterbringung
  • Geschenke sind später unauffindbar
  • keine Mitteilung über den Krankheitszustand oder Krankenhausaufenthalt
  • bei Ersparnissen: Geld wird individuell vom Betreuer „zugeteilt“
  • keine Auskunftspflicht über Anschaffungen/Bankkonten
  • trotz Beschwerden/umfangreicher Schriftverkehr mit dem zuständigen Betreuungsgericht und Hinweis auf die §§ des Bürgerlichen Gesetzbuches:
  • Ablehnung, Ablehnung, Ablehnung und
  • Hinweis, daß man sich trotz der Missstände an den Betreuer wenden soll

Downloads und weitere Informationen:

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